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24. Mai 2022

8.-Klässler beim Turmmodellbau

Im Kunstunterricht von Tanja Unger bauen die 8.-Klässler*innen zurzeit Türme aus Papier.

Dabei müssen sie verschiedene Vorgaben erfüllen: Die Türme müssen im Maßstab 1:50 gebaut werden, aus drei Bauteilen bestehen, wobei diese nach oben hin kleiner werden sollen und sie müssen Elemente wie Fenster und Treppen enthalten.

An diese architektonische Aufgabe haben sich die Schüler*innen Schritt für Schritt herangetastet. Zuallererst haben sie sich angeschaut, was für Turmarten es überhaupt gibt und wie z.B. Fenster und Treppen gestaltet sein können. In einer ersten Vorübung hatten die Schüler*innen dann die Aufgabe, innerhalb einer Stunde aus einem Papierbogen und ohne Zuhilfenahme von Kleber einen einfachen Turm zu bauen. In einer zweiten Vorübung haben die Schüler*innen Würfel aus Papier gebastelt und dabei das Arbeiten mit Klebelaschen kennengelernt.

8.-Klässler bauen Turmmodelle

Nach dieser Vorbereitung machten sich die 8.-Klässler*innen schließlich an den Entwurf ihrer Türme. Zunächst fertigten sie Skizzen für ihre Bauwerke an. In der heutigen Unterrichtstunde haben sich die Schüler*innen daran gemacht, ihre Entwürfe in 3D-Modelle umzusetzen, zunächst mit Kopierpapier. Mithilfe von Zeichenstift, Schere und Kleber erstellten die Schüler*innen die einzelnen Bauteile und nach und nach waren immer mehr Türme auszumachen – klassische Türme mit Zinnen oder Zwiebeldach, futuristische Türme, Türme mit Säulen, eckige Türme, runde Türme, massive Türme, filigrane Türme.

Tanja Unger begutachtete die einzelnen Modelle, gab den Schüler*innen Tipps und Anregungen und ermunterte sie, experimentierfreudig zu sein und z.B. auch verschiedene Fenstergrößen und -formen in ihre Überlegungen miteinzubeziehen. Anhand eines maßstabgetreuen Pappmodellmenschen, den die Lehrerin neben die Türme stellte, konnten die Schüler*inne auch prüfen, ob die Größenverhältnisse ihrer Türme stimmen.

An den Vormodellen können die Schüler*innen auch sehen, wie gut sich ihr Entwurf tatsächlich realisieren lässt, was funktioniert und was nicht und wo eventuell nachgebessert werden muss. Das ist wichtig, bevor es im nächsten Schritt an die Umsetzung der Modelle mit Tonpapier geht.

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