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04. Februar 2015

ANGELL-Schüler im Novartis-SchullaborIn Begleitung von Biologielehrerin Michaela Sehringer haben sich die Schülerinnen und Schüler aus 12B und 12D des Biologiekurses am 4. Februar auf naturwissenschaftliche Exkursion begeben. Mit dem Zug fuhren sie nach Basel, um dort beim Pharmaunternehmen Novartis einen Tag lang im Schullabor angewandte Gentechnik zu erleben.

Ausgestattet mit Mikroliterpipetten, Eppendorf-Röhrchen, Zentrifugen und weiteren Laborutensilien machten sich die 12.-Klässler daran, DNA aus Bakterien zu isolieren, diese von Enzymen schneiden zu lassen und anschließend sichtbar zu machen und zu analysieren. Und weil Enzyme ihre Zeit zum DNA-Schneiden brauchen, hatten die Schüler zur Mittagszeit Gelegenheit, der Essenseinladung zu folgen und sich von der Qualität der Novartis-Kantine zu überzeugen. Wieder zurück im Labor war dann die Gel-Elektrophorese das Verfahren der Wahl. Hierbei werden DNA-Stücke in einem Im Schullabor von Novartiselektrischen Feld der Größe nach getrennt, wodurch ein DNA-typisches Bandenmuster entsteht. Anhand dieses, in UV-Licht sichtbaren, Bildes konnten die Schüler nun im letzten Schritt per Vergleich ermitteln, mit was für DNA sie es eigentlich zu tun hatten. „Der Tag bei Novartis ist für die Schüler eine ausgezeichnete Gelegenheit, das theoretisch Gelernte in der Praxis einzusetzen. Alles, was wir im Unterricht behandelt haben, fand hier eine konkrete Anwendung", bringt Michaela Sehringer den Mehrwert der Exkursion auf den Punkt. Mit einem Novartis-T-Shirt, das als Laborkittel gedient hatte, als Geschenk und um eine Vorstellung reicher, wie die Arbeit eines Forscher aussehen kann, machten sich die Schüler am Nachmittag auf den Rückweg nach Freiburg.

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