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13. Juli 2015

RollstuhlprojektWie fühlt es sich an, im Rollstuhl zu sitzen? Wie ist es, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein? Wie reagieren die Mitmenschen? Und mit welchen Schwierigkeiten im Alltag hat man zu kämpfen? Die Schülerinnen und Schüler aus 11b und 11c haben es im Fach Pädagogik und Psychologie ausprobiert.

Am 7. bzw. 13. Juli machten sie sich in Kleingruppen und jeweils mit zwei Rollstühlen ausgestattet mit der Straßenbahn auf den Weg in die Freiburger Innenstadt und nahmen diese in Hinblick auf Barrierefreiheit unter die Lupe. Damit die 11.-Klässler die Stadt aktiv erkunden und in Interaktion mit den Mitbürgern treten, erweiterte Sonja Brehmer das Projekt mit Aufgaben des City Bounds – einem erlebnispädagogischen Ansatz für soziales Lernen in der Stadt. So mussten die Schüler beispielsweise einen Taxifahrer um ein gemeinsames Selfie bitten, einen Kugelschreiber gegen einen wertvolleren Gegenstand tauschen und durch weiteres Tauschen den Wert immer weiter erhöhen oder sich als Kurzzeitpraktikant hinter einem Würstchenstand auf dem Münsterplatz beweisen. Über ihre Erfahrungen im Rollstuhl, die Reaktionen der Mitmenschen und die Aufgaben des City Bounds haben die 11.-Klässler gemeinsam mit Sonja Brehmer in der folgenden Pädagogik- und Psychologie-Stunde ausführlich reflektiert

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