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11. November 2016

Klassenzimmertheater

„OK, bringen wir es hinter uns. Ich gebe euch fünf Minuten. Fünf von fünfundvierzig, da könnte ihr nicht sagen, ich wäre nicht großzügig. Fünf Minuten, in denen könnt ihr mit mir machen, was ihr wollt.“

Mit diesen Worten wendet sich Klara Rickert an ihre neuen Mitschüler bzw. an das Publikum. Denn Klara Rickert heißt im echten Leben Veronika Sautter-Bendiks. Im Klassenzimmerstück „Erste Stunde“ von Jörg Menke-Peitzmeyer schlüpft die Schauspielerin und Theaterpädagogin eine Schulstunde lang in die Rolle der Schülerin Klara, die bislang immer Mobbing-Opfer war und nun versucht, den Spieß umzudrehen.

Zuschauer und Mitspieler des Stücks zum Thema Mobbing und Gewalt an Schulen waren am 07. November die Schülerinnen und Schüler der 12B und in einer weiteren Aufführung die Klasse 9 des SGG. Eine theaterpädagogische Nachbereitung fand jeweils in der Folgestunde statt. Mit Veronika Sautter-Bendiks und Carmen Sobotta, ebenfalls Theaterpädagogin konnten die Schüler ihre Eindrücke und Gedanken zum Stück und dieser etwas anderen Art der Wissensvermittlung besprechen.

Pädagogik- und Psychologielehrerin Michaela Reinhardt und Maren Modrow, Klassenlehrerin in der 9. Klasse hatten das Freiburger Klassenzimmertheater eingeladen, um ihren Schülern einmal einen etwas anderen Zugang zum Lehrplanthema „Mobbing“ zu ermöglichen. Gleichzeitig hatten die Schüler auch Gelegenheit, das Psychologische Handlungsfeld „Theaterpädagogik“ kennenzulernen.

Das Freiburger Klassenzimmertheater wurde 2015 gegründet. Mit verschiedenen Stücken und dem Ziel, mittels theaterpädagogischen Ansatzes schwierige Themen zu behandeln, besucht das Ensemble Schulen in Freiburg und Umgebung.

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