Im Fach Sport an der Erzieherfachschule stand kürzlich das Thema Bewegungslandschaften und Bewegungsförderung im Mittelpunkt. Ziel war es, angehenden Erzieherinnen und Erziehern praxisnah zu zeigen, wie abwechslungsreiche Bewegungsangebote für Kinder gestaltet werden können.

Die Schülerinnen und Schüler entwickelten in Gruppen unterschiedliche Bewegungslandschaften, die aus verschiedenen Stationen bestanden – zum Beispiel zum Klettern, Balancieren, Springen oder Kriechen. Anschließend wurden die aufgebauten Stationen nicht nur vorgestellt, sondern auch selbst ausprobiert, um ein Gefühl für die Bewegungsanforderungen zu bekommen. Ein wichtiger Bestandteil der Stunde war die Reflexion der einzelnen Stationen. Gemeinsam wurde besprochen:

  • Welche motorischen Fähigkeiten werden gefördert?
  • Für welche Altersgruppe eignet sich die Station?
  • Welche Gefahrenquellen könnten entstehen?
  • Worauf müssen Erzieherinnen und Erzieher bei der Sicherheit und Aufsicht besonders achten?

Dabei ging es zum Beispiel um rutschfeste Aufbauten, ausreichende Absicherung mit Matten, klare Laufwege und eine gute Übersicht über die Bewegungsstationen.

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Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig eine durchdachte Planung von Bewegungsangeboten ist. Bewegungslandschaften fördern nicht nur Koordination, Gleichgewicht und Kraft, sondern auch Mut, Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen bei Kindern.

Für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher war diese Unterrichtseinheit eine wertvolle Gelegenheit, pädagogische Planung, praktische Umsetzung und Sicherheitsaspekte miteinander zu verbinden – Fähigkeiten, die im späteren Berufsalltag eine zentrale Rolle spielen.

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