Musik erleben, ausprobieren und anschließend reflektieren – unter diesem Ansatz beschäftigten sich die angehenden Erzieher*innen der Erzieherfachschule ANGELL im Musikunterricht intensiv mit Boomwhackers. Die farbigen, unterschiedlich langen Kunststoffröhren, die beim Anschlagen verschiedene Töne erzeugen, boten dabei einen niedrigschwelligen und zugleich vielseitigen Zugang zum gemeinsamen Musizieren.

Zu Beginn stand die Selbsterfahrung im Mittelpunkt: Die Schüler*innen erkundeten die Instrumente spielerisch, experimentierten mit Rhythmus und Klang und entwickelten gemeinsam erste musikalische Sequenzen. Schnell zeigte sich, wie motivierend das Arbeiten in der Gruppe sein kann und wie intuitiv musikalische Prozesse entstehen, wenn Bewegung, Koordination und Hören miteinander verbunden werden. Im nächsten Schritt wurde die Perspektive gewechselt – vom eigenen Erleben hin zur professionellen pädagogischen Reflexion.

Boom22

Welche Chancen bieten solche Instrumente für die Arbeit mit Kindern? Und welche möglichen Gefahren oder Herausforderungen können je nach Altersgruppe auftreten? Gemeinsam diskutierten die angehenden Fachkräfte Aspekte wie den sicheren Umgang mit Materialien, die Bedeutung klarer Regeln, altersgerechte Anleitung sowie die Frage, wie Über- oder Unterforderung vermieden werden kann. Diese Verbindung aus praktischer Erfahrung und fachlicher Analyse ist ein zentraler Bestandteil der Ausbildung an der Erzieherfachschule ANGELL.

Ziel ist es, zukünftige Erzieher*innen nicht nur mit Methoden vertraut zu machen, sondern sie dazu zu befähigen, pädagogische Situationen bewusst zu planen, einzuschätzen und verantwortungsvoll zu gestalten. Der Unterricht zeigte eindrucksvoll, wie Musikpädagogik weit über das reine Musizieren hinausgeht: Sie eröffnet Räume für Kreativität, stärkt die Zusammenarbeit in Gruppen und fördert gleichzeitig die professionelle Haltung, die im pädagogischen Alltag entscheidend ist.

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