Die Ausbildung zum/r Erzieherin ist nicht nur geprägt von theoretischem Wissen, sondern auch von praktischen Übungen, die die angehenden Fachkräfte auf die Herausforderungen der Arbeit im sozialen Bereich vorbereiten sollen. Gruppenarbeit ist ein zentraler Aspekt in sozialen Berufen, da hier oft Teamarbeit und Kooperation gefordert sind.

Dies gilt insbesondere für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, aber auch in anderen sozialen Kontexten. Die Entwicklung von Teamfähigkeit, Kommunikationskompetenz und die Fähigkeit, kreative Lösungen gemeinsam zu finden, sind essenzielle Kompetenzen für angehende Erzieher*Innen. In diesem Kontext wurden in der Erzieherfachschule Anfang Dezember zusammen mit der Lehrerin Dagmar Gondan praktische Übungen mit dem Fröbelturm und dem Sprungtuch durchgeführt.

Der Fröbelturm als kreatives Instrument der Gruppenarbeit­

Der Fröbelturm, benannt nach dem Pädagogen Friedrich Fröbel, ist ein pädagogisches Material, das die kreative Entwicklung von Kindern fördern soll. In der Gruppenarbeit wird der Turm zum Symbol für gemeinsames Schaffen. Die Stapelblöcke des Turms repräsentieren die individuellen Beiträge jedes Gruppenmitglieds. Gemeinsam entsteht eine stabile Struktur, die verdeutlicht, wie vielfältige Einzelteile zu einem Gesamtbild beitragen.

Die Übungen mit dem Fröbelturm ermöglichen es den angehenden Erziehern, ihre Beobachtungsfähigkeiten zu schärfen und das Gruppenzusammenspiel zu analysieren. Diskussionen darüber, wie die Gruppe den Turm gemeinsam aufbauen kann, fördern die Entwicklung von Teamgeist und die Fähigkeit, auf unterschiedliche Perspektiven einzugehen.

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Das Sprungtuch als metaphorischer Raum für Vertrauen und Zusammenhalt

Das Sprungtuch bietet eine andere, aber ebenso bedeutende Perspektive auf Gruppenarbeit. Es symbolisiert einen sicheren Raum, in dem Vertrauen und Zusammenhalt notwendig sind. Das Tuch erfordert eine koordinierte Anstrengung aller Beteiligten, um gemeinsam bestimmte Bewegungen oder Muster zu gestalten.

Die Übungen mit dem Sprungtuch fördern nicht nur die physische Koordination, sondern auch den Aufbau von Vertrauen und Kommunikation innerhalb der Gruppe. Die Teilnehmer lernen, aufeinander zu achten, sich aufeinander zu verlassen und gemeinsam kreative Lösungen für die gestellten Aufgaben zu finden.

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Fazit: Praxisnahe Erfahrungen für angehende Erzieher

Die Verwendung von kreativen Materialien wie dem Fröbelturm und dem Sprungtuch in der Erzieherausbildung ermöglicht es den angehenden Fachkräften, die theoretischen Konzepte der Gruppenarbeit in die Praxis umzusetzen. Durch diese erlebnisorientierten Übungen entwickeln die angehenden Erzieher nicht nur ihre fachlichen Fähigkeiten, sondern auch soziale Kompetenzen.

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