Eine intensive Woche voller neuer Eindrücke, kultureller Erfahrungen und gelebter Gastfreundschaft erlebten 13 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b vom 13.-20.03. beim Schüleraustausch mit der Schule Nuestra Señora de Lourdes in Coín (Andalusien).

Bereits im Vorfeld hatten sich die Jugendlichen kennengelernt: Über Videokonferenzen im Spanischunterricht sowie durch den Austausch von Weihnachtskarten und kleinen Geschenken entstanden erste Kontakte, die den Einstieg vor Ort erleichterten. Entsprechend herzlich fiel der Empfang aus – die Gastfamilien holten die Schülerinnen und Schüler am Flughafen oder an der Schule ab und integrierten sie von Beginn an in ihren Alltag.

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Das erste Wochenende stand ganz im Zeichen des familiären Lebens in Spanien. Die Schülerinnen und Schüler begleiteten ihre Gastfamilien zu unterschiedlichsten Aktivitäten – von Familienfeiern wie einer goldenen Hochzeit über Ausflüge in umliegende Dörfer bis hin zu gemeinsamen Sportaktivitäten.

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Schnell wurde deutlich, dass sie nicht nur Gäste waren, sondern als Teil der Familien aufgenommen wurden. Auch das Programm unter der Woche bot vielfältige Einblicke in Kultur und Alltag Andalusiens. Neben dem Besuch der Schule standen besondere Erlebnisse wie ein von Müttern organisierter Flamencokurs und eine Dorfführung auf dem Plan.

Ein Ausflug nach Fuengirola mit Wochenmarkt und Strand sowie ein Besuch der Innenstadt von Málaga zeigten unterschiedliche Facetten der Region zwischen Tradition und Moderne.

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Ein besonderer Höhepunkt war der Tagesausflug nach Granada. Gemeinsam mit spanischen Schülerinnen und Schülern besuchte die Gruppe die weltberühmte Alhambra. Bei einer Führung erhielten sie Einblicke in die Geschichte Spaniens, die Zeit von Al-Andalus sowie die charakteristische mudejarische Kunst und Architektur.

Die beeindruckende Anlage und ihre historische Bedeutung hinterließen bei vielen einen bleibenden Eindruck – ebenso wie die gemeinsame Busfahrt, die von ausgelassener Stimmung und lautstarkem Singen geprägt war. Auch im Schulalltag konnten die Schülerinnen und Schüler aktiv werden: Am letzten Tag gestalteten sie selbst eine Unterrichtseinheit und brachten Grundschulkindern erste deutsche Wörter näher.

Die Verständigung erfolgte dabei ganz selbstverständlich auf Spanisch und Englisch. Wie eng die Gruppe in dieser Woche zusammengewachsen ist, zeigte sich immer wieder im Alltag. In der überschaubaren Stadt Coín trafen Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler auch zufällig im Ort – etwa beim Eis essen.

Die entstandenen Freundschaften gingen dabei weit über den schulischen Rahmen hinaus. 

Aktuell sind die spanischen Austauschschülerinnen und -schüler zum Gegenbesuch in Freiburg. Auch hier erwartet sie ein abwechslungsreiches Programm mit Einblicken in den Schulalltag sowie Ausflügen in die Region.

25Der Austausch macht einmal mehr deutlich, wie wertvoll persönliche Begegnungen für interkulturelles Lernen sind – und wie schnell aus ersten Kontakten echte Freundschaften entstehen.

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